Update zu Pokémon Go

Sicherheitsrisiken

Um Sicherheitsrisiken in Verbindung mit dem Spiel Pokémon Go geht es in der Antwort der Bundesregierung (18/9607) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/9464).

Die Bundesregierung legt dar, dass ein mögliches Sicherheitsrisiko für Spieler in der sinkenden Aufmerksamkeit für die Umgebung aufgrund des vertieften Spielens, insbesondere im Straßenverkehr, in der Nähe von Verkehrseinrichtungen und Gefahrenbereichen sowie dem unbefugten Betreten von Militärischen Bereichen beziehungsweise Militärischen Sicherheitsbereichen gesehen wird. Dies bringt die Spielweise von Pokémon Go mit sich, da es sich hierbei um ein positionsbezogenes Spiel handelt, welches seine Spielumgebung nach dem Prinzip der erweiterten Realität (augmented reality) nutzt. D. h. die Bewegung der Spieler in der realen Welt verwendet.

„Darüber hinaus könnte durch mangelnde Aufmerksamkeit für die Umgebung ein gesteigertes Risiko bestehen, Opfer von Kriminalität zu werden“, schreibt die Bundesregierung weiter.

Weitere Risiken könnten den Ausführungen der Bundesregierung zufolge „unter anderem durch die dauerhafte Aktivierung des Standortdienstes, etwa bei Zugriffen Dritter auf die Daten des jeweiligen Smartphones, entstehen“.

Siehe ausführliche Darlegung unter folgenden Links:

Kleine Anfrage

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/094/1809464.pdf

Antwort der Bundesregierung

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/096/1809607.pdf

 

(Quelle: hib Nr. 523 – 19.09.2016)

 

 

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